„Sergey, ich liebe Mango Sticky Rice. Hast du eine Idee, wie ich davon wegkomme?“, fragte mich ein Klient beim Personal Training. Wie die meisten meiner Klienten wissen, bin ich nicht so der „Süße“, aber meine Frau liebt die thailändische Nachspeise und hat ein eigenes, einfaches sowie gesünderes Rezept entwickelt, das ich Dir im Teil 2 meiner kulinarischen Weltreise vorstellen möchte.

Was ist Mango Sticky Rice?

Mango Sticky Rice (thailändisch „Khao Niao Mamuang“) ist ein klassisches Dessert aus Thailand und Südostasien. Es besteht aus klebrigem Glutinreis, übergossen mit cremiger Kokosmilch und serviert mit saftigen, reifen Mangos.

Rezept: Mango Sticky Rice – in der gesunden & eiweißreichen Variante

Ein beliebtes Dessert aus Thailand – leicht abgewandelt für den gesunden Alltag: ohne Zucker und mit einem kleinen Eiweiß-Upgrade.

Zutaten (für 2 Portionen):

Für den Klebreis:
– 1 Tasse Klebreis
– 1,5 Tassen Wasser
– 1 Prise Salz

Für die Kokossauce:

– 400 ml Kokosmilch (fettarm oder vollfett – je nach Geschmack)
– 2–3 EL Erythrit (statt Zucker – je nach gewünschter Süße)
– 1–3 EL Kokos-Proteinpulver (optional, aber sehr empfehlenswert für mehr Eiweiß)
– 1 TL Speisestärke
– 1 kleine Prise Salz

Zum Servieren:
– 1 reife Mango, geschält und in dünne Scheiben geschnitten
– Schwarzer Sesam (optional – dekorativ, aber im Original nicht verwendet)

Zubereitung:

Reis zubereiten:
Den Klebreis gründlich waschen, bis das Wasser klar ist. Mit 1,5 Tassen Wasser und einer Prise Salz aufkochen und zugedeckt bei schwacher Hitze köcheln lassen, bis der Reis fast vollständig gar ist.

Kokossauce vorbereiten:
Während der Reis gart, die Kokosmilch in einem kleinen Topf mit Erythrit und einer Prise Salz erwärmen (nicht kochen). Die Hälfte der warmen Kokossauce über den fast garen Reis gießen, gut vermengen und 30 Minuten ziehen lassen, damit der Reis die Aromen aufnehmen kann.

Finalisieren:
Zur restlichen Kokossauce 1 TL Speisestärke geben und nochmals erhitzen, bis sie leicht andickt. Anschließend das Kokos-Proteinpulver mit einem Schneebesen gründlich einrühren, bis sich alles vollständig aufgelöst hat.

Anrichten:
Den aromatisierten Reis in zwei Schalen geben, die Mango-Fächer danebenlegen und mit der restlichen Sauce übergießen. Wer mag, streut noch etwas schwarzen Sesam darüber.

Dieses Rezept funktioniert auch mit Jasminreis oder Basmatireis. Und: Das Kokos-Proteinpulver verleiht nicht nur mehr Nährstoffe, sondern auch eine schöne cremige Konsistenz.

Lass es Dir schmecken!
Wenn Du das Rezept ausprobierst, freue ich mich sehr über Dein Feedback. Schreib mir gern, wie es Dir geschmeckt hat – und welche Variante Dir besonders gut gefallen hat.

PS:
Süßigkeiten sind so allgegenwärtig – Schaumküsse von einer Kollegin im Büro, Pralinen zu Hause als Geschenk von Freunden, eine Schüssel mit Bonbons beim Arzt. Wir haben unsere Geschmacksnerven sowie das Belohnungssystem an den süßen Geschmack stark gewöhnt, und so kommt es häufig vor, dass man nach einer deftigen Mahlzeit oder zwischendurch eine süße Kleinigkeit „braucht“.
Ich empfehle hierbei einen Schritt‑für‑Schritt‑Ansatz: Süßstoff statt Zucker kann der erste Schritt sein. Langfristig empfehle ich jedoch, möglichst auf Süßstoffe und Aromastoffe zu verzichten!